Sardonyx für die Frühjahrskur

Ein Hinweis auf einen Stein, der im Moment still und leise gute Dienste tut. Sardonyx steht beim Thema „Entgiftung und Entschlackung“ oft in zweiter Reihe hinter dem Chrysopras. Sardonyx ist längst nicht so intensiv wie sein apfelgrüner Vetter, doch gerade das macht ihn manchmal besonders wertvoll. Da viele Menschen heute sehr stark verschlackt und übersäuert sind, kann der Einsatz von Chrysopras mitunter heftige Reaktionen auslösen (in meinem Buch „Edelsteinwasser“ habe ich auf Seite 39/40 darüber berichtet). Sardonyx ist hier viel sanfter, aber auf Dauer fast genauso wirkungsvoll.

Sardonyx ist ein Gemenge dreier Chalcedone: Farbloser reiner Chalcedon verbindet sich in diesem Stein mit eisenhaltigem rotbraunen Chalcedon (Sarder) und manganhaltigem schwarzen Chalcedon (Onyx). Daher auch der Name „Sard-Onyx“. Die Kombination dieser drei Chalcedone führt zu einem sanft, aber wirkungsvoll entschlackenden und zudem gut ausleitenden Heilstein.

Dabei sorgt der rotbraune Sarder-Anteil für eine gute Durchblutung des Gewebes und somit für die zur Entschlackung notwendige Flüssigkeitszufuhr. Der schwarze Onyx-Anteil fördert dazu dann die eigentliche Entschlackung des Gewebes. Onyx kann gewissermaßen als „stark verschlackter Chalcedon“ betrachtet werden, weshalb er nach dem Prinzip „Ähnliches heilt Ähnliches“ gerade bei verschlacktem Gewebe hilft. Der Anteil farblosen, reinen Chalcedons regt schließlich den Lymphfluß und damit die Ausleitung der mobilisierten Schlackenstoffe an. Die lymphfördernde Wirkung des Chalcedons ist ja in der steinheilkundlichen Literatur vielfach dokumentiert (siehe z.B. „Die Heilsteine der Hildegard von Bingen“ Seite 82).

Auf diese Weise kann Sardonyx eine sanfte, aber wirkungsvolle und nachhaltige Entgiftung und Entschlackung bewirken. Auch nach Krankheiten ist das sehr wertvoll, damit der Körper alle betroffenen Bereiche wieder reinigen und reorganisieren kann. Schon Hildegard von Bingen empfiehlt Sardonyx daher nach Krankheiten „zur Vermeidung von Rückfällen“! Unterstützend zu Fastenkuren, Entgiftungsprozessen, Frühjahrs-Kräuterkuren u.ä. leistet Sardonyx oft bessere Dienste als Chrysopras, da er – wie gesagt – weniger heftig wirkt. Lediglich in der Schwermetallentgiftung und der Auflösung ähnlich starker Vergiftungen mit anderen Substanzen ist Chrysopras deutlich besser. Bei der allgemeinen, durch moderne Nahrungsmittel, Genußmittel oder als Folge unseres heutigen Lebenswandels entstandenen Verschlackung hält Sardonyx jedoch wunderbar mit.

Neben dem dreifarbigen Sardonyx kann auch zweifarbig schwarz-weißer Onyx (genauer gesagt das Gemenge aus schwarzem Onyx und weißem Chalcedon) verwendet werden. Die entschlackende Wirkung ist hier nicht ganz so stark, da der durchblutungsfördernde Anteil des Sarders fehlt, doch die Entschlackung (Onyx) und Ausleitung (Chalcedon) sind gewährleistet. Die intensivste Anwendung der genannten Steine ist das Edelsteinwasser, da sich die wirkende Information über das innerlich eingenommene Wasser sehr schnell im ganzen Organismus verbreitet. Mehr dazu finden Sie im Buch „Edelsteinwasser“ (Michael Gienger/Joachim Goebel, Edelsteinwasser, Neue Erde Verlag, Saarbrücken 2006, ISBN 978-3-89060-241-X).

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Gienger Michael

Veröffentlicht von

Michael Gienger arbeitet als Autor, Herausgeber, Seminarleiter, Referent und Initiator von »Fair Trade Minerals«. Zahlreiche Publikationen im Bereich der Steinheilkunde. Michael Gienger beseelt ein Wunsch: Beizutragen zu einer lebenswerten Welt voller Glück und Erfüllung sowie zum Wohle aller Wesen!

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