Wege der Ganzwerdung

Eben Alexander: Tore ins unendliche Bewusstsein

Eben Alexander: Tore ins unendliche Bewusstsein

Der amerikanische Neurochirurg Eben Alexander lag aufgrund einer schweren Hirnhautentzündung eine Woche lang im Koma, niemand rechnete damit, dass er dies überleben, geschweige denn gesund sein würde. Doch er kehrte zurück. Ein Wunder für alle, die seine Krankheit miterlebt haben. Und er berichtete von einer Reise durch eine jenseitige Welt, in deren Verlauf er Gott begegnet sei.

Mehrere Bücher hat Eben Alexander mittlerweile veröffentlicht, in denen er über seine Erfahrungen berichtet und seine Gedanken mitteilt, die dieser Prozess in ihm ausgelöst hat. Die Reise ins Jenseits brachte den Neurochirurgen auf eine weitere Reise: er ist seither auf unterschiedlichen Ebenen unterwegs, um zu verstehen, was er damals erlebt hat. Und er möchte herausfinden, wie er diese, seine Erfahrungen anderen Menschen zugänglich machen kann. Der ehemals skeptische Naturwissenschaftler und Mediziner hat eine Wandlung erlebt und einen komplett anderen Blick auf das Leben und das Universum erlangt.

Sein neuestes Buch „Tore ins unendliche Bewusstsein: Die Grenzen der Realität überwinden und die wahre Natur des Lebens entdecken“ ist durchdrungen von seiner Überzeugung, dass es weitaus mehr Bereiche des Bewusstseins gibt, als angenommen wird. Dies gipfelt in seiner Schlussfolgerung: „Wir sind geistige Wesen, die in einem geistigen Universum leben.“

Den Weg zu diesem Wissen zeigt Eben Alexander in seinem Buch. Doch er versteht sein neuestes Buch nicht allein als einen „Versuch, Wissenschaft und Spiritualität zu verbinden“, sondern es hat den Charakter eines Appells, einer Botschaft für die Menschheit. Denn Eben Alexander ist sich dessen bewusst geworden, dass die derzeit vorherrschende Sicht auf die Welt zu den Problemen beigetragen hat, mit denen die Menschheit konfrontiert ist. Seine Erfahrungen und seine Nachforschungen haben ihm einen Schlüssel gegeben, wie diese Sicht geändert werden könnte, sowohl zum Wohle des Einzelnen als damit auch der Welt.

Eben Alexander hat eine Fülle an Material in „Tore ins unendliche Bewusstsein“ zusammengetragen. Die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und der Erforschung des Herzens sind hier ebenso versammelt wie Berichte über Kinder, die sich an ihre vergangenen Leben erinnern. Wer kennt es nicht, dass selbst die Kleinsten unerklärliche Phobien haben, die sich bei ihnen hartnäckig halten? Eine Erklärung für diese Ängste könnte darin liegen, dass es Erinnerungen an ein zuvor gelebtes Leben sein könnten. Doch auch Berichte über Nahtoderfahrungen anderer Menschen, Leserbriefe, die Eben Alexander nach Erscheinen seines ersten Buchs bekommen hat, sind ebenfalls in diesem vielschichtigen Buch enthalten. Eben Alexander erzählt des weiteren sehr persönlich, wie er erlebt hat, dass Verstorbene den Kontakt mit ihren Angehörigen aufnahmen und wie diese reagierten. Die Schleier zwischen den Welten scheinen manchmal sehr dünn, manchmal heben sie sich – davon weiß Eben Alexander viel zu erzählen. Die „Tore ins unendliche Bewusstsein“ können unvermittelt weit offen stehen, mitten im Leben.

Eben Alexander: Tore ins unendliche BewusstseinZugleich berichtet der Verfasser, wie er danach suchte, in jenen Zustand zurückzukehren, den er während seines Komas erlebt hat. Es gibt verschiedene Wege, und sein persönlicher Weg führt über das Hören spezieller Musik. Eben Alexanders Partnerin, Karen Newell, Koautorin von „Tore ins unendliche Bewusstsein“, ist Gründerin eines Unternehmens, das mithilfe spezieller Klangtechnologien dem Hörer ermöglichen soll, in andere Sphären des Bewusstseins zu reisen. Auf diese Klangtechnologien kommt Eben Alexander immer wieder in seinem Buch zurück, so dass der Eindruck entstehen kann, dies wäre der beste oder zuverlässigste Weg zur Kontaktaufnahme und Verbindung mit dem All-Bewusstsein. Doch es gibt noch eine Reihe anderer Wege, Meditation etwa, die vom Verfasser neben vielen weiteren Techniken zur Erweiterung des Bewusstseins genannt wird. Wichtig ist Eben Alexander auch Achtsamkeit, die Beobachtung des eigenen Geistes und das Gewahr werden davon, wie dieser vor sich hindenkt. Es gibt viele Wege und für jeden, der sucht, einen passenden. 
„Tore ins unendliche Bewusstsein“ enthält Einsichten und Erkenntnisse, die vielleicht schwer verdaulich anmuten mögen, doch sie laden dazu ein, sie zu umkreisen und über ihnen zu sinnieren. So schreibt Eben Alexander: „Quantenphysikalische Versuchsergebnisse … zeigen, dass das gesamte beobachtbare Universum samt übrigem Kosmos, der überall und jederzeit existiert, offenbar aus dem Bewusstsein hervorgeht.“ Und das sei nur die „Spitze des Eisbergs“, wie er später hinzufügt.
„Täuschen Sie sich nicht,“ mahnt Eben Alexander seine Leser, „die bevorstehende Revolution des menschlichen Denkens, um die es in diesem Buch geht, ist bereits in vollem Gange.“ Eine Revolution der Liebe, könnte man sagen, denn Eben Alexander ist davon überzeugt, dass die Information, die unserem Universum zugrunde liegt, „aus reiner bedingungsloser Liebe“ zu bestehen scheint.

Für ihn ist das Wichtigste, dass die Leser seines Buches begreifen, dass sie selber in diesem Prozess der Bewusstseinsveränderung und der Erkenntnis eine entscheidende Rolle spielen. Die Veränderung beginnt in jedem Einzelnen, und sie wirkt auf die ganze Welt.

Einschätzung der Reiki Magazin Redaktion:
 Weitreichendes, inspirierendes Werk!
Ansata Verlag, 432 Seiten, 22,- Euro – Tore ins unendliche Bewusstsein: Die Grenzen der Realität überwinden und die wahre Natur des Lebens entdecken – jetzt hier bei Amazon bestellen

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Franziska Rudnick

Veröffentlicht von

Franziska Rudnick praktiziert seit 1996 Reiki und wurde 2010 in England zur Reiki-Meisterin eingeweiht. Franziska ist Redakteurin des Reiki-Magazins. Ihr Buch "Heilende Begegnung", das 12 unterschiedliche Geistheiler portraitiert, ist 2012 im Windpferd-Verlag erschienen.

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