Heilstein-Klassiker bewähren sich bei Grippe

Viele Krankheits-Epidemien haben manchmal so etwas wie einen „Genius epidemicus“, d.h. bestimmte Heilsteine wirken besonders gut – oft unabhängig vom Typus oder der Konstitution der Erkrankten. Auffällig war z.B. in den letzten fünf Jahren, daß bei manchen Grippe- oder Erkältungs-Epidemien die „klassischen Erkältungs-Heilsteine“ aus der Chalcedon-Familie nur wenig Wirkung zeigten. Dafür kamen Heilsteine wie z.B. der „Kabambastein“, ein Eldarit aus Madagaskar wirkungsvoll zum Einsatz.

In diesem Winter waren jedoch die Klassiker Heliotrop, Moosachat und Chalcedon wieder voll im Rennen. Sie wirkten bei den heftig grassierenden Erkältungen und Grippe-Erkrankungen sehr gut. Und da diese noch immer nicht vorüber sind, sondern hier und da durch die Lande ziehen, möchte ich kurz erläutern, was bislang oft sehr gut half. Die folgenden Informationen wurden mir unanbhängig voneinander von verschiedenen ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen und EdelsteinberaterInnen berichtet bzw. bestätigt:

HELIOTROP war wie üblich ganz zu Beginn einer Erkältung/Grippe der Heilstein Nr. 1. Er mußte aber eingesetzt werden, sobald das erste fiebrige Gefühl, der erste leichte Schnupfen oder das erste Kratzen im Hals zu spüren war. Heliotrop stärkt die erste, unspezifische Immunreaktion des Körpers, die alle Fremdkörper im Organismus gleichermaßen angreift und abwehrt. Seiner körperlichen Wirkung entsprechend, fördert Heliotrop auch seelisch die Fähigkeit zur Abwehr und Abgrenzung. War dieser erste Moment jedoch versäumt, mußten andere Steine folgen.

Aufgrund der Heftigkeit der Erkältungen und Grippe-Erkrankungen in diesem Winter, waren fiebertreibende Steine wie SARDER oder KARNEOL (die häufig zur Unterstützung bei schwacher Immunreaktion eingesetzt werden) eher überflüssig oder sogar kontraindiziert. Nach dem Heliotrop bzw. statt Heliotrop (wenn es für diesen schon zu spät war), kamen besser sofort die folgenden zum Einsatz:

OZEANCHALCEDON (OZEANACHAT, OZEANJASPIS), MOOSACHAT oder CHALCEDON. Grüner Ozeanchalcedon vereint Wirkungsaspekte des Heliotrops und des Moosachats in sich und war daher oft der Stein der ersten Wahl. Allerdings brachte seine intensiv immunstärkende Wirkung entsprechende „innere Auseinandersetzungen“ mit sich, so daß bei intensiverem Verlauf eher Moosachat (Thema „Befreiung“) und bei ganz heftigen Spitzen eher reiner Chalcedon (Thema „Erleichterung“ angesagt war. Auf einen Nenner gebracht, ließen sich die drei Chalcedone folgendermaßen differenzieren:

OZEANCHALCEDON (OZEANACHAT, OZEANJASPIS): Verlauf der Erkrankung mit „weniger heftigen“ Symptomen, dafür eher langwieriger und hartnäckiger.

MOOSACHAT: Durchschnittliche Geschwindigkeit des Krankheitsverlaufs (Symptome kommen weder schnell noch schleichend), sich zu heftiger Intensität steigernd und eher langsam abklingend.

CHALCEDON: Rasch auftretende und sich schnell zu heftigen Symptomen steigernde Erkrankung, die nach kurzem Verweilen auf dem Höhepunkt ebenso rasch wieder abklingt.

Entsprechend eingesetzt brachten die drei Heilsteine eine rasche Linderung mit sich sowie eine vergleichsweise schnellere Genesung. Das war gut zu beobachten bei mehreren erkrankten Familienmitgliedern, wenn nicht alle die Steine einsetzen wollten.

Nachdem das Fieber abgeklungen und wieder weitgehende Symptomfreiheit eingekehrt war, bewährte sich SARDONYX zur „Nachsorge“ bzw. in den Worten Hildegards von Bingen zur „Vermeidung von Rückfällen“. Auch die Erholung und Wiederkehr der Kräfte beschleunigte sich mit Sardonyx. Sardonyx hält das Immunsystem „in Schwung“, damit evtl. verbliebene oder wiederkehrende Krankheitserreger schnell erkannt und beseitigt werden (auch seelisch-mental dient er der Verbesserung der Wahrnehmung!) und fördert die nach der Erkrankung notwendige Entschlackung.

Zur Erholung und Regeneration nach der Erkrankung bewährte sich auch EPIDOT (UNAKIT), der bei den Erkrankungen diesen Winters viel wirkungsvoller war, als der nahe verwandte Zoisit. Epidot konnte in den meisten Fällen auch mit dem Sardonyx kombiniert werden.

Soweit zum „Bericht des Winters“. Weitere Hinweise zur Behandlung von Erkältungen und Grippe-Erkrankungen finden Sie in dem Buch „Die Heilsteine Hausapotheke“. Jedoch möchte ich gerade im Rückblick auf die Epidemien im Winter darauf hinweisen, daß sich einfacher Schnupfen, Husten oder Heiserkeit gut in Selbstverantwortung mit Heilsteinen behandeln läßt. Werden die Symptome jedoch heftiger oder wird ein Fortschreiten der Erkrankung „nach innen“, also zu den Nebenhöhlen oder zur Bronchitis beobachtet, sollten auf jeden Fall ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen hinzugezogen werden.

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Gienger Michael

Veröffentlicht von

Michael Gienger arbeitet als Autor, Herausgeber, Seminarleiter, Referent und Initiator von »Fair Trade Minerals«. Zahlreiche Publikationen im Bereich der Steinheilkunde. Michael Gienger beseelt ein Wunsch: Beizutragen zu einer lebenswerten Welt voller Glück und Erfüllung sowie zum Wohle aller Wesen!

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