Wege der Ganzwerdung

Die Eldarit-Varianten „Nebula® Stone“ und „Kabamba“

Vor etlichen Jahren bereits erschien ein mexikanisches Gestein unter dem Namen „Nebula® Stone“ auf dem Markt. Fast schwarz und gesprenkelt mit grünen Punkten und Kreisen erinnerte es seine Entdecker an Spiralnebel im Weltall, weshalb es den geschützen (!) Handelsnamen „Nebula®“ erhielt. Als die Steine in der amerikanischen Edelsteintherapie hoch im Kurs standen, bekamen sie in esoterischen Kreisen zusätzlich den Namen „Eldarit“, wahrscheinlich abgeleitet von den „Eldar“, den Elben in Tolkiens „Herr der Ringe“. Beide Bezeichnungen sind also reine Handelsnamen.

In Europa wurde der „Nebula® Stone“ als Heilstein bei Ängsten, Neigung zu Negativität und Sorgen sowie als Schutzstein gegen Fremdeinflüsse bekannt. Körperlich wirkte er stärkend auf die Funktion der Haut, Schweißdrüsen und Körperflüssigkeiten (guter Stein für die Sauna). Da er jedoch relativ selten blieb, wurde er nur in Insiderkreisen bekannt.

Das änderte sich, als vor etwa drei bis vier Jahren plötzlich ein ganz ähnliches Gestein aus Madagaskar unter dem Namen „Kabamba-Jaspis“ auf den Markt kam. Zwar sind bei diesem Gestein die Grundfarbe hellgrün und die Punkte und Kreise darin dunkelgrün (also gerade umgekehrt), doch die Ähnlichkeit der Zeichnung führte dazu, daß es sofort mit dem „Nebula® Stone“ assoziiert wurde. Auch die beobachteten Wirkungen waren ähnlich.

Allerdings zeigte der madagassische „Kabamba-Jaspis“ auch Wirkungen, die beim „Nebula® Stone“ bislang nicht beobachtet wurden: So war der „Kabamba“ in den vergangenen zwei Jahren einer der erfolgreichsten Steine bei hartnäckigen Erkältungen und Grippe-Epidemien. Gerade wenn Erkrankungen dieser Art sich „festfahren“, also wochenlang nicht besser und nicht schlechter werden, zeigte er gute Erfolge.

Die Frage war nun, ob die beiden (Nebula® Stone / Kabamba-Jaspis) nun tatsächlich ähnliche Gesteine sind oder nicht. Verschiedenste Gerüchte kamen auf: Zunächst hieß es, sie seien praktisch identische Vulkangesteine, dann wieder, sie seien völlig verschieden und der „Kabamba-Jaspis“ gar ein Sediment, eine Art „Stromatolith“.

Nun, die genaue Entstehung beider ist bis heute noch nicht endgültig geklärt, aber es deuten viele Indizien darauf hin, daß der „Kabamba“ ein Vulkangestein ist und der „Nebula® Stone“ ein Vulkangestein, das später möglicherweise schwach metamorph überprägt wurde. Das könnte die beobachteten Unterschiede erklären. Der Mineralbestand beider Gesteine ist fast identisch, die mengenmäßige Verteilung der nachgewiesenen Mineralien jedoch sehr verschieden. Auch das könnte natürlich die Unterschiede hervorrufen. Die beiden Gesteine sind sich jedoch ähnlich genug, daß als gemeinsamer Handelsname „Eldarit“ zu empfehlen ist. Als Unterscheidung evtl. mit dem Zusatz (Nebula® Stone) für die mexikanische und (Kabamba) für die madagassische Variante. „Nebula® Stone“ ist allerdings ein geschützter Handelsname (daher Vorsicht!) und der „Kabamba“ ist KEIN Jaspis! Daher den Zusatz „-jaspis“ bitte weglassen.

An der genauen Identifizierung und Unterscheidung der beiden Gesteine arbeitet derzeit übrigens das Institut für Edelsteinprüfung (EPI), dessen Homepage weitere interessante Untersuchungsergebnisse zu einigen anderen Steinen bietet: http://www.epigem.de

Steinheilkundlich sei noch einmal darauf hingewiesen, daß die positiven Wirkungen bei hartnäckigen Erkältungen und Grippe-Erkrankungen bislang nach wie vor nur beim Eldarit (Kabama) aus Madagaskar beobachtet wurden. Für weitere Erfahrungen und Beobachtungen zu diesen beiden Heilsteinen bin ich daher stets dankbar!

Hier gibt es Informationen zu Seminaren von Michael Gienger.

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Gienger Michael

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Michael Gienger arbeitet als Autor, Herausgeber, Seminarleiter, Referent und Initiator von »Fair Trade Minerals«. Zahlreiche Publikationen im Bereich der Steinheilkunde. Michael Gienger beseelt ein Wunsch: Beizutragen zu einer lebenswerten Welt voller Glück und Erfüllung sowie zum Wohle aller Wesen!

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