Aktion Kristallopal – Hilfe für Honduras

Auch wenn es im Moment in Japan und dem Nahen Osten Brennpunkte gibt, die viel Aufmerksamkeit absorbieren, so gibt es doch vielerorts Situationen, die unserer Hilfe bedürfen. Aktuell sind zwei Kooperativen des Projekts „Honduras Opal“ in Not geraten, für die ich Sie ganz herzlich um Ihre Hilfe bitten möchte. Wir haben unsere Hilfsaktion nach den Kristallopalen benannt, die von diesen Kooperativen gefördert werden – Steine, die für Lebensfreude stehen – und hoffen, diese Freude zurückbringen zu können:

Die Kooperativen in den Gemeinden San Andres und San Antonio Montana (Region Erandique, Lempira/Honduras) befinden in einer Notsituation, da Schlamm- und Geröll-Lawinen nach starken Regenfällen die Opalminen in San Antonio Monana unter sich begruben. Akute Einsturzgefahr der Stollen gefährdet wiederum die Opalmine von San Andres! Beiden Kooperativen ist die Lebensgrundlage entzogen und beide haben nicht die Mittel, die Situation aus eigener Kraft zu meistern.

Helfen Sie daher mit und spenden Sie für die Wiederherstellung und Sicherung beider Opalminen.

Die Opalminen in San Antonio Montana und San Andres werden von zwei Kooperativen bewirtschaftet, die seit Ende 2008 Teil des Projekts „Honduras Opal“ sind, das der Fair Trade Minerals & Gems e.V. betreut. Die Kooperative in San Antonio Montana ist jedoch älter, schon seit 12 Jahren arbeiten die Menschen dieses abgelegenen und sehr armen Dorfes gemeinsam in der Landwirtschaft wie auch beim Abbau von Opalen. 61 Menschen, Männer wie Frauen, gehören der Kooperative an. Sie verkaufen ihre Ernten bzw. Funde gemeinsam und teilen die Erlöse untereinander auf.

Im Dezember 2010 und im Januar 2011 kam es vollkommen unerwartet zu starken Regenfällen (mitten in der Trockenzeit), die große Mengen an Sand und Kies in die Opalgruben schwemmten. Die Fundstellen sind teilweise sieben (!) Meter tief verschüttet. Für die Menschen vor Ort ist es aussichtslos, ihre Minen aus eigener Kraft wieder freizulegen. San Antonio Montana ist eines der ärmsten Dörfer in der Region Lempira. Es gibt im Ort keine Elektrizität, keiner der Bewohner des Dorfes besitzt ein Auto. Den Weg in die nächste Stadt, Erandique, legen die Mitglieder der Kooperative in fast allen Fällen zu Fuß zurück, was im Regelfall mindestens zwei Stunden dauert.

Die durch die Landwirtschaft möglichen Erträge sind sehr gering und reichen in den meisten Fällen gerade noch zum Überleben. Wann immer eine darüber hinaus gehende Ausgabe fällig ist, sind die Menschen auf den Verkauf der gefundenen Opale angewiesen. Seit Dezember können die Bewohner des Dorfes keine Opale mehr fördern. Daher ist die Lebensgrundlage des gesamten Dorfes durch die Erdrutsche bedroht!

Die Kooperative in San Andres ist jünger. Erst durch Initiative der honduranischen Bergbaubehörde und des Fair Trade Minerals & Gems e.V. haben sich die Opaleros zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Opalmine zu betreiben. Durch unsachgemäßen Betrieb in den Jahren zuvor ist die Mine jedoch akut einsturzgefährdet, so daß dort nur unter Lebensgefahr geschürft werden kann. Die Mine befindet sich an einem Hang aus weichem Tuff-Gestein. Ohne jede Abstützung wurden acht bis zwölf Meter tiefe Gänge in den Berg getrieben.

In diesen Gängen wird gegen unseren Rat immer noch geschürft, obwohl schon mehrfach Teile des Hangs heruntergebrochen sind. Auch sind bereits in der Zeit vor der Gründung der Kooperative zwei Menschen bei einem Erdsturz getötet worden. Dennoch arbeiten die Menschen aus Not weiterhin in dieser Mine, wohl wissend daß sie sich damit permanent in Lebensgefahr begeben. Denn sie haben weder die finanziellen Mittel, noch das Know-How, um die Mine gefahrlos betreiben zu können.
Der Verein Fair Trade Minerals & Gems e.V. engagiert sich daher für die Wiederherstellung und Sicherung beider Minen.

Für San Antonio Montana sind zwei Maßnahmen geplant: Zum einen sollen die bestehenden Fundstellen mit Hilfe eines Baggers wieder freigeräumt werden und zum anderen unterstützen wir den Kauf eines Grundstücks mit weiteren Opalvorkommen, das sich im felsigen Gelände befindet und daher nicht für Erdrutsche anfällig ist. Dies gibt den Menschen in San Antonio Montana die Möglichkeit, ihre Opalproduktion zu steigern und selbst im Fall eines weiteren Erdrutsches auf dem neuen Grundstück arbeitsfähig zu beiben.

In San Andres engagiert sich Fair Trade Minerals & Gems e.V. dafür, den Zugang zur Mine zu verbessern und diese bergmännisch zu sichern sowie den Opaleros bessere Kenntnisse für den Abbau zu vermitteln (bislang werden große Opaladern zu kleinen Splittern zerschlagen), damit sie aus eigener Kraft und ohne Lebensgefahr ihren Unterhalt sichern können.

HELFEN SIE MIT! Ihre Spende hilft, die Minen wiederherzustellen und den Menschen in den Kooperativen Ihre Lebensgrundlage wiederzugeben! Jede Spende kommt zu 100% vor Ort an. Dafür garantieren wir!

Spendenkonto:
Fair Trade Minerals & Gems e.V.
Konto 7010 218 400
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Verwendungszweck: Aktion Kristallopal – Hilfe für Honduras

Bankverbindung international:
IBAN: DE52 4306 0967 7010 2184 00
BIC: GENO DE M 1 GLS

Wenn Sie mit Ihrer Spende zugleich eine eMail mit Ihrer Adresse an office@fairtrademinerals.de senden, erhalten Sie eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Gienger Michael

Veröffentlicht von

Michael Gienger arbeitet als Autor, Herausgeber, Seminarleiter, Referent und Initiator von »Fair Trade Minerals«. Zahlreiche Publikationen im Bereich der Steinheilkunde. Michael Gienger beseelt ein Wunsch: Beizutragen zu einer lebenswerten Welt voller Glück und Erfüllung sowie zum Wohle aller Wesen!

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