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Einleitung - Wissenschaftliche Systeme
Geschrieben von Frank Doerr   
Samstag, 11 Mai 1996

Ein Weg, sich selbst zu erkennen

und zu verändern, besteht in der Beschäftigung mit psychologischen Modellen. Schließlich bestimmt das eigene Denken Wahrnehmung und Handeln (und umgekehrt). Ein relativ umfassendes System ist das "Schaltkreis-Modell" des - allerdings zuweilen etwas technikgläubigen - Timothy Leary. Abgelöst wurde es in jüngerer Zeit vom integralen Ansatz Ken Wilbers.

Den geistigen Horizont erweitern

kann auch die Beschäftigung mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese verändern unser Verständnis und unsere Sicht der Welt und damit längerfristig auch unsere Welt. Wegweisend in diesem Jahrhundert sind die Auswirkungen der modernen Physik mit ihren Erkenntnissen aus Relativitätstheorie, Quantenphysik und Chaosforschung, die wegführen von der rein mechanistischen Ausfassung und Behandlung der Welt.

Und nie vergessen:

Psychologische Modelle und andere wissenschaftliche Vorstellungen sind Orientierungshilfen, Landkarten. Und es ist ratsam, die Landkarte niemals mit dem eigentlichen Terrain, der Wirklichkeit nämlich, verwechseln.

Quellen und Verweise

BRIGGS, John / PEAT, F. David: Die Entdeckung des Chaos, München 1990
GLEICK, James: Chaos - die Ordnung des Universums, München 1990
WOLF, Fred A.: Der Quantensprung ist keine Hexerei, Frankfurt 1989

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17 Mai 2007 )
 
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