| Einleitung - Meditation und Geistestechniken |
| Geschrieben von Frank Doerr | |
| Donnerstag, 09 Mai 1996 | |
Meditation kann beginnenbei Techniken wie dem Autogenen Training, die vor allem auf Konzentration (im Raja-Yoga: Dharana) ausgerichtet sind, wird als Kontemplation (Dhyana) im Zen ausgeübt oder zielt letztendlich auf Transzendenz (Samadhi) ab. Sie ist eine Form der Versenkung in sich selbst, die auf diesem Planeten schon lange praktiziert wird und heute vor allem im Buddhismus eine wichtige Rolle spielt. Für den westlichen Menschen ist der Zugang zur Meditation oft schwierig; die klassische Situation, in einer unbequemen Stellung zu sitzen und an nichts denken zu dürfen, ist gefürchtet - und ein Mißverständnis. Klar, der Körper soll die Chance haben, ruhig und entspannt zu werden, doch dies kann er am besten in einer bequemen Position. Und Gedanken können kommen, sie sollen nur nicht forciert oder festgehalten werden. Da aber auch dies oft nicht einfach ist, kamen in den 70er Jahren - gerade in Osho-Kreisen - spezielle Techniken wie die dynamische Meditation oder die Kundalinimeditation auf, die darauf basieren, daß der Praktizierende zuerst einmal seinen Bewegungsdrang auslebt, damit er überhaupt in der Lage ist, Ruhe zu finden. Und in unterschiedlichen Meditationstechniken gibt es das Koan oder ein Mantra, welche neben tiefergehenden Funktionen den Gedanken ein Vehikel bieten, auf dem sie sich ausruhen können. Ich achte Meditationals etwas sehr wichtiges, da gerade sie die spirituelle Entwicklung und den Selbstfindungsprozeß eines Menschen fördert. Und jede Erweiterung von Wissen und Intelligenz, jede Ausdehnung der eigenen Energie ist unvollständig ohne die Entwicklung von Spiritualität, die den nötigen Halt bietet und die Richtung weist. Wenn ich den Menschen mit einem Baum vergleiche, so ist Spiritualität die Wurzel, die ihn im Boden verankert und mit lebenswichtigem versorgt. Und gerade im Bereich der Esoterik gibt es viele Menschen, die mit dem Kopf in den Wolken stecken, aber nur einen oder gar keinen Fuß auf dem Boden haben.
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17 Mai 2007 ) |
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